Methodische Grundlagen für das Liquiditätsrisiko-Management in Banken und deren Umsetzung in der Software okular LIQUIRIS
![]() |
in: Stefan Zeranski (Hrsg.), Ertragsorientiertes Liquiditätsrisikomanagement in mittelständischen Banken, 2. Auflage, Heidelberg 2010, S. 259-281
Thomas Rempel-Oberem, ifb group Georg Utzel, parcIT GmbH |
Die erweiterte 2. Auflage des Buches bietet einen aktuellen Überblick über das Liquiditätsrisikomanagement, dessen Regulierung und Revision und die bankenaufsichtliche Zulassung interner Liquiditätsmodelle. Daneben zeigen Praxisbeiträge Möglichkeiten, das Liquiditätsrisiko zu messen und zu steuern, zum Beispiel mit der Software okular LIQUIRIS.
Aus dem Inhalt:
In der Praxis zeigt sich, dass die Steuerung des Liquiditätsrisikos grundsätzlich zwei sich ergänzende Perspektiven erfordert: Erstens die kurzfristige (dispositive) Sicht, um täglich die Zahlungsbereitschaft sicherzustellen, zweitens die langfristige (strukturelle) Sicht, um das mittel- und langfristige Liquiditätsgleichgewicht zu erhalten.
Mit beiden Perspektiven sind unterschiedliche Methoden und Kennzahlen verbunden, mit denen auch die differenzierten Anforderungen der MaRisk abgedeckt werden können: Im Zentrum der dispositiven Steuerung steht die Methode des Liquidity at Risk (LaR), bei der strukturellen Steuerung vor allem die Liquiditätsablaufbilanz (LAB) und die Methode des Liquidity Value at Risk (LVaR).
Der Beitrag erläutert die dispositive und strukturelle Steuerung sowie deren Umsetzung mit okular LIQUIRIS.

