Schlagwort-Archive: huette

Neue Heimat und neuer Look für die Marke VR-Control

Autor: Kirsten Könen, parcIT GmbH

 

Zum 01.04.2019 übernimmt die parcIT als zentraler Dienstleister neue Verantwortlichkeiten zur Methodik der Banksteuerung in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe. Mit der Verantwortlichkeit geht auch die Marke VR-Control inkl. Logo vom BVR auf die parcIT über. Da das alte Logo nicht weiter verwendet werden darf, haben wir ein neues Logo erstellt.

Das neue VR-Control-Logo 2019 wurde in Anlehnung an das bestehende okular-Logo gestaltet.

Die bisherige Schreibweise von VR-Control wurde auch im Schriftzug des neuen Logos beibehalten. Das vorangestellte Bildmotiv verweist mit drei blauen und 2 orangefarbenen Kästchen-Reihen auf die Hausfarben der Genossenschaftlichen FinanzGruppe.

Die Anlehnung an das okular-Logo stellt für die Zielgruppen die Verwandtschaft zwischen den beiden Produktgruppen nun auch optisch her und erleichtert so das Verständnis.

Die Entstehung des Bildmotivs:

Das Bildmotiv, ein nach rechts geneigter und oben geöffneter Reif aus grauen Pixeln, wurde aus dem Vorgänger-Logo entwickelt, um die Wiedererkennbarkeit zu erhalten. Während das alte okular-Logo noch statisch und geschlossen war, symbolisiert das neue Logo Dynamik, Offenheit und Innovation.

„Wir freuen uns sehr über den neuen, modernen Look von VR-Control und tragen mit diesem Redesign der derzeitigen Entwicklung von VR-Control Rechnung,“ so Heinz-Otto Krauskopf, Geschäftsführer der parcIT.

Die beiden Produktlogos VR-Control und okular finden Sie in unserem Download-Center.

VR-Control-Logo seit 1.4.2019

 

okular-Logo seit 2016

 

Vorgänger-Logo okular

Integrierte Steuerung der BGB-Optionen mit okular

Autor: Marius Risch, parcIT GmbH

Als Folge des anhaltenden Niedrig- bzw. Negativzinsumfeld lässt sich eine gestiegene Kundennachfrage nach langen Zinsbindungen feststellen. Banken haben als Reaktion ihr Angebot entsprechend angepasst und weisen heute häufig wesentliche Darlehenspositionen mit Zinsbindungen über zehn Jahre hinaus auf.

Für Festzinsdarlehen mit Zinsbindungen über zehn Jahre gilt das gesetzliche Kündigungsrecht (§ 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB) als Form einer impliziten Option. Ein Kunde hat die Option, sein Darlehen nach Ablauf von zehn Jahren unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten ohne Zahlung einer Vorfälligkeit vollständig oder teilweise zurückzuzahlen.

Als Resultat der jüngsten Zinsentwicklung sind die BGB-Optionen heute nahezu alle im Geld. Kündigungen seitens der Kunden und Anpassung der Darlehenskonditionen an das aktuelle Zinsniveau sind bereits zu beobachten und künftig vermehrt zu erwarten. Für die Banken resultiert aus den rationalen bzw. marktzinsabhängigen Kundenkündigungen GuV-Risiko mit hohem Schadenspotenzial. Darüber hinaus muss auch das barwertige Risiko aus der impliziten Optionen gemessen und gesteuert werden.

Neben der betriebswirtschaftlichen Dimension rückt das Thema auch vermehrt in den Fokus der Aufsicht. Die MaRisk identifizieren implizite Optionen als wesentliche Risiken, die im Rahmen der Gesamtbanksteuerung zu berücksichtigen sind. Gemäß BaFin-Rundschreiben sind die Institute zur Integration der impliziten Optionen in die Berechnung des Zinskoeffizienten aufgefordert.

Da viele Banken in der jüngsten Vergangenheit wesentliche Positionen mit impliziten (BGB-)Optionen aufgebaut haben, sind sie daher zur Integration dieser Risiken in die Steuerung verpflichtet. Sie benötigen zwingend geeignete Steuerungsinstrumente, um die aufsichtsrechtlichen Anforderungen einzuhalten.

Motiviert aus der betriebswirtschaftlichen und aufsichtsrechtlichen Dimension hat die parcIT gemeinsam mit einer großen Genossenschaftsbank ein Zusatzmodul zur integrierten Steuerung der BGB-Optionen mit okular fachlich konzipiert und entwickelt.

Zielsetzungen und Nutzen des Moduls:

Kundengeschäftssteuerung:

  • Vermeidung von künftigen (Zins-)Schäden durch risikogerechtes Pricing des BGB-Kündigungsrechtes
  • Konsistenter Ergebnisausweis zwischen Vor- und Nachkalkulation durch die Integration von differenzierten Optionsbeiträgen in die Nachkalkulation
  • Transparenz über Kündigungstermine, -volumina und historischen Strike am Einzelgeschäft zur Ableitung von Steuerungsmaßnahmen im Kundengeschäft

Zinsänderungsrisikosteuerung:

  • Genauere barwertige Risikomessung (z.B. Zinskoeffizient) durch marktzinsabhängige Berücksichtigung des BGB-Kündigungsrechtes
  • Quantifizierung des GuV-Schadens aus BGB-Kündigungsrechten:
    Vorzeitige Fälligkeiten hochverzinslicher Bestandsgeschäfte und Prolongation zu niedriger konditionierten Neugeschäften
  • Konsistente Bewertung der Optionen im Kunden- und Eigengeschäft

Ausgehend von der Betrachtung des Einzelkontos sind die BGB-Kündigungsrechte auch in der barwertigen und periodischen Zinsrisikosteuerung vollständig berücksichtigt.

In der Zinsrisikosteuerung werden die Einzeloptionen nach relevanten Kriterien, wie beispielweise Restlaufzeit und Marktzins, geclustert. Auf Basis der geclusterten Optionen werden automatisiert Kunden-Swaptions je Geschäftsposition aufgesetzt, welche in den barwertigen und periodischen ZIRIS-Auswertungen somit mitberücksichtigt werden können.

 

Mach et joot, Rheinauhafen: Die parcIT zieht um!

Autor: Dr. Timo Eidemüller, parcIT GmbH

Am 8. April 2019 ist es soweit: Die parcIT verlässt den schönen Rheinauhafen und verlagert den Firmensitz in den nicht minder schönen „Kaiser Hof“ am Kölner Mediapark. Hier wird die parcIT drei Etagen auf rund 5.900 qm beziehen und damit der derzeitigen Wachstumsstrategie Rechnung tragen.

„Die modernen, großflächig zusammenhängenden Büroflächen bieten die besten Voraussetzungen für Kommunikation und Zusammenarbeit,“ so Geschäftsführer Klaus Wiegand.

Der „Kaiser Hof“ überzeugt durch seine zeitgenössische Architektur und eine hervorragende Infrastruktur zwischen Kaiser-Wilhelm-Ring und Mediapark. Schon aus der Ferne ein architektonischer Hingucker, besticht der Bau vor allem durch seine „Flatiron-Ecke“, die an das New Yorker Fuller Building erinnert.

Das Einrichtungskonzept kann sich ebenfalls sehen lassen: Neben freundlichen, großzügigen Büroräumen mit bodentiefen Fenstern spiegeln die vielen Besprechungsräume und unkonventionellen Meetingpoints eine neue Meetingkultur wider, die den optimalen Austausch, ein inspiriertes Coworking und die individuelle Kommunikation fördert.

Warum eigentlich der Name „Kaiser Hof“?
Die „Kaiser Wilhelm Höfe“ bezeichnen ein Gebäudeensemble aus vier eigenständigen Gebäuden, das sich zwischen Erftstraße, Spichernstraße, Gladbacherstraße und Kaiser-Wilhelm-Ring erstreckt. Direkt am geschichtsträchtigen Kaiser-Wilhelm-Ring residiert die Allianzversicherung in einem denkmalgeschützten Gebäude aus dem Jahr 1931, das nach dem Zweiten Weltkrieg Kölns Oberbürgermeister Konrad Adenauer als provisorisches Rathaus diente. Das jüngste und modernste Mitglied der „Kaiser Wilhelm Höfe“ liegt an der Erftstraße mit Blick auf den Mediapark und wird ab April die neue Heimat der parcIT.

Wer mehr über den „Kaiser Hof“ wissen möchte, findet hier weitere Informationen.

Besuchen Sie uns!
Ab dem 8. April finden Sie uns hier:

parcIT GmbH
Erftstraße 15
50672 Köln

P.S.: Falls es in den ersten Tagen nach dem Umzug noch zu kleinen Anlaufproblemen mit der Kommunikationstechnik kommt, bitten wir dies jetzt schon zu entschuldigen.

„VR-Firmenkundenschnellrating 2.0“ – Fast forward im Thema Rating

Autor: Judith Gerwing, parcIT GmbH

Automatisierte Ratingverfahren sind in der Zukunft der Banken ein Thema mit hohem Stellenwert. Daher ist es für die parcIT selbstverständlich, ihre Kunden dabei zu unterstützen, ihre Prozesskosten zu senken und gleichzeitig mit qualitativ hochwertigen Ratingeinstufungen zu versorgen.

Um diesen Weg konsequent fortzuführen, geht nach intensiver Überarbeitung das neue „VR-Firmenkundenschnellrating 2.0“ im November in den Breiteneinsatz. Die Version 2.0 ermöglicht nun erstmals eine automatische Bewertung für Kunden, die nur ein Darlehenskonto bei der Bankführen. Zusätzlich wurden Ausschlüsse hinsichtlich Kontenarten, Rechtsformen und Wirtschaftszweige minimiert.

Das neue Verfahren ermöglicht:

  • Schließung wesentlicher Ratinglücken, insb. bei Darlehenskunden
  • Bessere Ratingnoten durch eine neue Kalibrierung
  • Eine weitere Steigerung der bereits sehr hohen Prognosegüte (Trennschärfe)

Die Änderungen werden im Anwenderleitfaden „VR-Firmenkundenschnellrating 2.0“ im Detail beschrieben.

Darüber hinaus schafft das „VR-Firmenkundenschnellrating 2.0“ die Grundlage für die weitere Entwicklung der Firmenkundenratings. Wesentliche zusätzliche Neuerungen sind bereits in Arbeit.Die parcIT freut sich darauf, mit diesen Schritten ihre Kunden auf dem Weg zu einer optimierten und effizienteren Risikomessung zu unterstützen.

Angemessenheitsnachweis für Kreditportfoliomodelle

Marc Leise, parcIT GmbH

Im ersten Halbjahr 2019 werden genossenschaftlichen Primärinstituten erstmalig Angemessenheitsnachweise für das Kreditportfoliomodell im Kundengeschäft (KPM-KG) und das Kreditportfoliomodell im Eigengeschäft (KPM-EG) zur Verfügung gestellt. Auch für Drittbanken, die die Modelle der parcIT GmbH im Einsatz haben, werden diese Angemessenheitsnachweise angeboten. Sie enthalten neben Berichtsvorlagen mit bereits vorgefertigten, quantitativen Analysen auch Empfehlungen zu weiteren Prüfungshandlungen sowie vorgefertigte Templates zum Reporting an den Vorstand.

Zusätzlich zur Validierung der Kreditportfoliomodelle durch die parcIT GmbH besteht für die Primärinstitute gemäß  MaRisk AT 4.1 Tz.  8 und 9 die Notwendigkeit, eine institutsindividuelle Angemessenheitsprüfung der Modelle für die Risikomessung durchzuführen.

Mehr darüber und über die Produktkomponenten lesen Sie hier.

Über weitere Details werden die genossenschaftlichen Institute im Vorfeld der Rollout-Termine durch Fachinformationen in den Infoportalen des Rechenzentrums informiert.

Drittbanken können sich bei Interesse mit dem Vertrieb der parcIT GmbH in Verbindung setzen.