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JavaLand 2019 – ein kurzes Review von 2 interessanten Tagen

Von Entwicklern für Entwickler

Autoren: Dr. Bernd Wichern, Dr. Mike Nemec und Sascha Zur

Vom 18. - 21. März haben wir – drei Kollegen aus der Software Entwicklung: Sascha Zur, Mike Nemec und Bernd Wichern – die diesjährige JavaLand im Brühler Phantasialand besucht. Zum sechsten Mal fand die JavaLand in dieser Form stand. Mit gut 2000 Teilnehmern gehört sie zu den größeren Entwickler-Konferenzen in Deutschland.

Nicht nur die Achterbahnen machen einen Besuch lohnenswert!
An zwei Tagen gab es ein prall gefülltes Konferenz-Programm (https://programm.javaland.eu/2019/#/schedule/2019-03-19) zur Auswahl. Das Themenspektrum war dabei sehr breit: Neben der eigentlichen Java-Entwicklung gab es viele Vorträge zur Architektur und zum Design, zu DevOps sowie zu den verschiedensten, aktuellen Frameworks. Parallel zu den Konferenz-Verträgen und gab es verschiedene „Hacker“-Slots aus der Java Community. Die Auswahl der Themen ist uns nicht immer leicht gefallen – es gab so viel Interessantes gleichzeitig...

Als weiteres Highlight haben die Wagemutigen unter uns die Karussells schon einmal vor der offiziellen Park-Eröffnung getestet.

Die folgend kurze Übersicht zeigt eine Auswahl der Vorträge, die wir gehört haben:

  1. ArchUnit: ein schönes Tool zum Überwachen der Architektur bzw. der Abhängigkeiten zwischen den Komponenten einer Software. Der Vortrag wurde vom Macher von ArchUnit gehalten (Talk und Präsentation)
  2. Integrationstests mit Docker und Testcontainern: es wurde Möglichkeiten vorgestellt, wie Integrationstests performant gelingen können. Basis dabei sind Docker und Testcontainer, die beim Testing gestartet werden und dabei angeblich deutlich schneller sind als die Verwendung von "echten" Datenbanken.
  3. Spring Data JDBC und DDD: Spring Data JDBC ist ein recht junger Spross der Spring-Familie und verspricht eine einfache Datenschicht, die nicht auf JPA basiert. Zentrales Konzept ist hierbei das Domain Driven Design Konzept des Aggregates und des Aggregate-Root. Dabei wird auf Objekt-Referenzen zwischen Aggregaten komplett verzichtet; lediglich die IDs anderer Aggregate Roots werden gehalten. Das "Wiring" innerhalb eines Aggregates wird von Spring erledigt.(Talk und Präsentation)
  4. Continous Integation Extreme: ein Plädoyer für konsequentes Continous Integration. Jeder Entwickler committet mehrmals täglich direkt auf dem Head (wird auch "Trunc-based-develoment" genannt) und jeder Commit wird zwingend komplett automatisiert getestet. (Talk und Präsentation)
  5. Microservice Architektur: ein Vortrag über die Vorteile und Herausforderungen einer Microservice Architektur und dem Zusammenhang zum DDD. Im Vordergrund steht dabei die fachliche und nicht die technische Strukturierung der Anwendung. Es ist besser einen fachlich sauber strukturierten Monolithen zu haben, als einen verteilten "Ball of Mud".
  6. Erfolgreiche Teams: ein Vortrag von Altlassian über die Frage, was unterscheidet erfolgreiche von nicht erfolgreichen Teams. Kurze Antwort: sie sind Cross Funktional (umfassen also alle Rollen) und reden miteinander. Weitere Dinge, die ein erfolgreiches Team fördern: Team Rituale, Getting Shit Done Days, Willkommenskultur, gemeinsames Video-Schauen von Konferenz Talks, ...
  7. Data Science: in großen Software Projekten entstehen neben Code jede Menge weiterer Daten (Commit-Historie, Jira-Issues, Bug-Statistiken, ...). Im Vortrag wurde gezeigt, wie sich diese analysieren und visulisieren lassen und dass sich daraus Erkenntnisse für Verbesserungen / Umbauten der Software gewinnen lassen.
    (Talk und Pärsentation)
  8. Keykloak: Vorträge über ein verbreitetes Produkt zur Umsetzung von Single Sign On. Das Tool nimmt dem Entwickler diverse Standardaufgaben im Bereich IAM ab und bietet verschiedene Möglichkeiten, eigene "Spezialitäten" einzubauen. (Talk und Präsentation)
  9. Warum ist mein Code schlecht? Ein Vortrag über die sanfte Einführung von SonarQube in einem Unternehmen. Ein Punkt dabei war die Nutzung von Gamification, um die Akzeptanz von SonarQube im Team zu erhöhen. Genutzt wurde dazu das Tool Sonarquest. (Talk und Präsentation)
  10. APIs bauen: Eine Betrachtung der 2 Seiten von APIs: Der Ersteller einer API hat oft einen anderen Kontext als ein Nutzer, weshalb es zu Problemen kommen kann. Daher ist eine gute Gestaltung und Dokumentation einer API sehr wichtig. Als Tool wurde OpenAPI (ehemals Swagger) vorgestellt. (Talk und Präsentation)

Fazit: Absolut empfehlenswert! Die JavaLand gibt viele Einblicke in aktuelle Themen und begeistert durch eine große Auswahl an Möglichkeiten. Wir sind im nächsten Jahr wieder dabei – vielleicht dann auch als Aussteller und Redner.

Etablierte Fachtagung am neuen Standort: upDATE 2019 im Glanz des Kaiser Hofs

Autor: Kirsten Könen, parcIT GmbH

Die Dachterasse der Rooftop-Lounge im strahlenden Sonnenschein mit Blick über die Kölner Dächer: so haben viele der knapp 200 Besucher und Referenten das 5. upDATE der parcIT in Erinnerung. Die Fachkonferenz für Genossenschaftsbanken fand diesmal im neuen Heimathafen der parcIT statt, dem Kaiser Hof am Kölner Mediapark. Und außer der neuen Location hatte diese Veranstaltung noch einiges mehr zu bieten.

Das Motto hieß in diesem Jahr nicht umsonst „Antworten“.

Banken stehen vor den unterschiedlichsten Herausforderungen, sie müssen eine Vielzahl von Regularien umsetzen und Anforderungen bedienen. Gleichzeitig werden sie an allen Fronten von neuen, flexiblen und innovativen Playern in ihrem Kerngeschäft angegriffen, die ihnen die Einnahmeseite streitig machen. Fazit ist: es gibt täglich neue Fragen, die beantwortet werden müssen.

Wie können Regularien schlank und sicher bedient werden, damit mehr Ressource für das Kerngeschäft bleibt?

Antworten auf den wachsenden Katalog von Anforderungen bot das upDATE 2019. Mit spannenden Beiträgen stellten die insgesamt 27 Referenten in diesem Jahr dar, was neu ist und wie Banken zukünftig Fitness beweisen.

Hier nur auzugsweise:

Die neue Governance zu VR-Control, mit der Ausichts-Stress für Banken nachhaltig vermieden und Aufwände reduziert werden, war mit 4 Beiträgen ein Kernthema der Veranstaltung.

Darüber hinaus zeigte die Beleuchtung der Chancen des gemeinsamen Datenpoolings in der Verlustschätzung auf, wie auch Institute, die über zu wenige Ausfalldatensätze verfügen, LGD-Grading für das Immobilienkreditgeschäft nutzen können. Daran schloss sich ein Beitrag an, der darlegte, wie die Verwertungsdaten in der Verlustschätzung und der Risikosteuerung durch VR-Control genutzt werden.

Sehr nachgefragt war die Darstellung zur neuen Risikotragfähigkeit in der Praxis, der die besonderen Herausforderungen in der praktischen Umsetzung sowie die Umsetzungs-Unterstützung mit dem Anwenderleitfaden durch die parcIT zum Inhalt hatte.

Die Antwort auf die Frage „Wie hoch ist meine LCR in der Zukunft?“ bot Aktuelles aus der Liquiditätsplanung und war ebenfalls ein Publikumsmagnet.

Im VR-Rating Firmenkunden 2.0 zeigen die neusten Entwicklungen wie z.B. die Verbindung von SCHUFA-Scoring und VR-Rating, dass gebündelte Kräfte ein hohes Maß an Optimierung bieten.

Wie die Refinanzierung ohne Liquiditätsengpass gelingen kann, erfuhren die Teilnehmer im Vortrag „Strategische Refinanzierungsplanung“

„Wichtig ist uns immer der Wissenstransfer und die Informationsgüte und -dichte. Das upDATE hat auch in diesem Jahr bewiesen, dass es in dieser Hinsicht anspruchsvoll ist. Viele namhafte Experten verschiedenster Institute und Organisationen griffen die Kernthemen dieses Jahres auf. Die Referate aus den Reihen der parcIT standen dem in Nichts nach und versorgten den Besucher mit wertvollem Wissen und Praxis-Informationen. Ein Weg, den wir mit dem upDATE weiter verfolgen werden,“ so Jochen Kleibrink, parcIT GmbH.

Die Beiträge im Überblick:

Dr. Markus Seifert, d-fine GmbH,  beleuchtete den ökonomische Nutzen trennscharfer Ratingmodelle.

RWA-Optimierung unter Basel IV war das Thema von David Schulze Wintzler, CP Consultingpartner AG.

Das Zielbild der Governance VR-Control wurde von Viola Uphoff, Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. , vorgestellt.

Leif Schönstedt, Union Investment Institutional GmbH, berichtete, wie die neue Fonds- und Gattungsdatenversorgung aussieht.

Das neue Leistungsangebot zu den VR-Control-Verfahren für Genossenschaftsbanken wurde von Thorsten Eichler, Fiducia & GAD IT AG sowie Dr. Matthias Schlecker, parcIT GmbH, aufgezeigt.

Die neue Risikotragfähigkeit in der Praxis war Thema von Gesa Hingmann, ifb AG, und Christine Santjer, parcIT GmbH.

Sabine Morgenthaler, Fiducia & GAD IT AG und Frieso Pennekamp, parcIT GmbH, widmeten sich der Frage „Wie hoch ist meine LCR in der Zukunft?“.

Die Chancen des gemeinsamen Datenpoolings in der Verlustschätzung stellte Reiner Lux, vdpExpertise GmbH, vor. Im Anschluss erfuhren die Teilnehmer von Dr. Martin Bialek und Dr. Thorsten Ohliger, parcIT GmbH, wie Verwertungsdaten in der Verlustschätzung und der Risikosteuerung genutzt werden.

Die nächsten Schritte zum VR-Rating Firmenkunden 2.0 wurden von Judith Gerwing und Dr. Walter Orth, parcIT GmbH, referiert.

Das Monitoring des VR-Ratings mit Tableau wurde von Niklas Lang und Christoph Konietzko, parcIT GmbH, präsentiert.

Peter Noack, DZ BANK AG, und Harald Rohkst, Fiducia & GAD IT AG klärten auf über die aufsichtskonforme Marktdatenversorgung für die Genossenschaftliche FinanzGruppe.

Die Vorstellung der ersten Ergebnisse des Verfahrensmanagements übernahmen Nataliya Gayeva, und Dr. Christoph Liyanage, parcIT GmbH.

Michael Schröder von der ifb AG sprang in letzter Sekunde als Redner ein für Holger Habitz, der bedauerlicherweise nicht antreten konnte, und stellte die Strategische Refinanzierungsplanung vor.

„Unser Dank gilt den großartigen Referenten genauso, wie den vielen Köpfen und Händen, die eine solche Veranstaltung erst möglich machen,“ betont Kirsten Könen, zuständig für das Marketing der parcIT GmbH. „Unser schönster Erfolg sind die gut gelaunten Gäste, die sich rundum wohl und gut informiert fühlen. Schön, dass wir das gestern wieder so erleben durften!“

Unser Fazit: Wir freuen uns auf das nächste „upDATE“! Den Termin dazu kommunizieren wir in Kürze.

Herzliche Grüße aus der Domstadt!

Ihr parcIT Team

Neue Heimat und neuer Look für die Marke VR-Control

Autor: Kirsten Könen, parcIT GmbH

 

Zum 01.04.2019 übernimmt die parcIT als zentraler Dienstleister neue Verantwortlichkeiten zur Methodik der Banksteuerung in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe. Mit der Verantwortlichkeit geht auch die Marke VR-Control inkl. Logo vom BVR auf die parcIT über. Da das alte Logo nicht weiter verwendet werden darf, haben wir ein neues Logo erstellt.

Das neue VR-Control-Logo 2019 wurde in Anlehnung an das bestehende okular-Logo gestaltet.

Die bisherige Schreibweise von VR-Control wurde auch im Schriftzug des neuen Logos beibehalten. Das vorangestellte Bildmotiv verweist mit drei blauen und 2 orangefarbenen Kästchen-Reihen auf die Hausfarben der Genossenschaftlichen FinanzGruppe.

Die Anlehnung an das okular-Logo stellt für die Zielgruppen die Verwandtschaft zwischen den beiden Produktgruppen nun auch optisch her und erleichtert so das Verständnis.

Die Entstehung des Bildmotivs:

Das Bildmotiv, ein nach rechts geneigter und oben geöffneter Reif aus grauen Pixeln, wurde aus dem Vorgänger-Logo entwickelt, um die Wiedererkennbarkeit zu erhalten. Während das alte okular-Logo noch statisch und geschlossen war, symbolisiert das neue Logo Dynamik, Offenheit und Innovation.

„Wir freuen uns sehr über den neuen, modernen Look von VR-Control und tragen mit diesem Redesign der derzeitigen Entwicklung von VR-Control Rechnung,“ so Heinz-Otto Krauskopf, Geschäftsführer der parcIT.

Die beiden Produktlogos VR-Control und okular finden Sie in unserem Download-Center.

VR-Control-Logo seit 1.4.2019

 

okular-Logo seit 2016

 

Vorgänger-Logo okular

Advent und gebündelte Kraft: Review des upDATE 2018 für Privat- und Spezialbanken

Autor: Kirsten Könen, parcIT GmbH

Geballte Fachlichkeit, entspanntes Networking und Adventsstimmung

Das 6. upDATE für Privat- und Spezialbanken am 28.11.2018 hatte alles zu bieten. Knapp 110 Besucher und Referenten fanden sich ein, um unter dem Motto „Gebündelte Kraft“ aktuelle Themen, regulatorische Anforderungen und Berichte aus der Praxis zu erörtern.

Wie kann Kräftebündelung und Zentralisierung Banken heute helfen, sich besser aufzustellen?

11 Vorträge aus den verschiedensten Blickwinkeln nahmen sich dieser Frage an.
Die Besucher erfuhren, wie die Umsetzung der „Integrierten Kapitalplanung“ aussieht, wie sich der Kreditrisikostandardan-satz unter Basel IV darstellt oder welche neuen Aufgaben der Leitfaden zur neuen Risikotragfähigkeit mit sich bringt.

Am Ball bleiben, auf Entwicklungen reagieren, sich intelligent vernetzen

Auch auf diesem upDATE durften wir von Erfahrungen profitieren, über die Experten und Branchenkollegen referierten. So beleuchtete zum Beispiel ein Projektbericht über OpRisk-Self-Assessment, wie die quantitative Risikobewertung aussehen kann.

Steigender Anteil externer Referenten

Das upDATE für Privat- und Spezialbanken setzt auf hohe fachliche Qualität und Diversität – Referenten und Themen werden gezielt ausgewählt, um den Teilnehmern einen wirklichen Mehrwert zu bieten. In diesem Jahr freuten wir uns über einen gestiegenen Anteil an externen Beiträgen:

  • Gesa Hingmann und Michael Schröder, ifb AG, sprachen über die „Neuausrichtung der Risikotragfähigkeit – Umsetzung der neuen aufsichtlichen Erwartungen“.
  • Jürgen Becker, CP Consultingpartner AG, beleuchtete das Thema „Umsetzung der „Integrierten Kapitalplanung“ mit okular“.
  • Michael Cluse, Deloitte GmbH, informierte über „Die Welt nach Basel III – die Neuerungen im Überblick“.
  • Thomas Schmidt, plenum AG, brachte einen Praxisbericht aus dem MaRisk Auslagerungsmanagement mit.
  • Prof. Dr. Stefan Zeranski, BELS und Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, berichtete über „Fit-&-Pro-per-Anforderungen an alle Leitungs- und Schlüsselfunktionen in Privatbanken und Spezialbanken“.
  • Dr. Markus Seifert, d-fine GmbH, sprach über die „Validierung – gestern, heute und morgen.“
  • Yvonne Janssen, Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG, berichtete gemeinsam mit Marcel Rolauf, parcIT GmbH, aus der Praxis des OpRisk-Self-Assessments.

Auch die internen Redner trafen mit ihren fachlichen Ausführungen auf großes Interesse und die anschließenden Diskussionen zeigten den Gesprächsbedarf auf.

Diversität und ein hoher Anspruch an die Fachlichkeit heben das upDATE von vielen anderen Fachtagungen ab“ so Heinz-Otto Krauskopf, Geschäftsführer der parcIT. „Auch die gepflegten Rahmenbedingungen sorgen immer für tolles Feedback: In diesem Jahr genossen die Teilnehmer nicht nur ein leckeres Buffet-Angebot, sondern auch Adventsgebäck aus der Bäckerei Gundel in Heidelberg.“

Unser Fazit: Toll, dass Sie da waren – wir freuen uns auf das nächste upDATE für Privat- und Spezialbanken am 28.11.2019!

 

Umfrage:

Wir möchten wissen, was Sie bewegt! Unsere kurze Online-Umfrage richtet sich an die Teilnehmer des upDATE  und eruiert die wichtigsten Themen, Herausforderungen und Wünsche im Bankenumfeld. Helfen Sie uns, noch besser zu werden und gewinnen Sie einen von mehreren hochwertigen Adventskalendern aus der Berliner Adventsmanufaktur „Lotta-wünscht-sich-was“: 24 Jute-Beutel gefüllt mit Delikatessen und edlen Überraschungen aus ausgesuchter Herstellung. Jeden Tag ein neues Highlight!

Die Umfrage startet am 29.11.2018 und endet am 2.12.2018. Hier geht es zur Teilnahme:

https://www.surveymonkey.de/r/HXN2K2G